Brandanschlag auf Besetztes Haus in Erfurt

22. April 2007

In der Nacht vom 20.04.07 zum 21.04.07 verübten Unbekannte einen Brandanschlag auf ein bewohntes Haus auf dem besetzten Teil des ehemaligen Topf & Söhne Geländes. lücklicherweise ist das Feuer von selbst erloschen, andernfalls wären Menschenleben in Gefahr gewesen, da das Feuer unentdeckt blieb. Die Besetzer_innen entdeckten am morgen einen großen Brandfleck, die Reste von Flaschen und mehrere Lunten.
In Anbetracht des Datums – dem Geburtstag von Adolf Hitler – gehen die Besetzer_innen von rechtsextremen Täter_innen aus. Menschen, die nicht in das Weltbild der Faschist_innen passen, werden in Erfurt in letzter Zeit vermehrt und immer aggressiver angegriffen, da sich die rechte Szene mehr und mehr organisiert und zunehmend nach außen tritt.
„Wir sehen den Angriff auch in Bezug zur geplanten NPD Demonstration am 1. Mai in Erfurt“, erklärt Marlene Müller, Vertreterin des Besetzten Hauses. „In den letzten Wochen haben die Nazis in Erfurt versucht, einerseits den öffentlichen Raum zu besetzen und andererseits mit gezielten Angriffen, Antifaschist_innen einzuschüchtern.“ Das selbst erklärte Ziel der organisierten Rechten ist es nach ihren eigenen Aussagen, Erfurt als letzte linke Hochburg in Thüringen für sich einzunehmen. Es sollte im Interesse aller antifaschistisch gesinnten Menschen liegen, dem etwas entgegen zu setzen.

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